Wie Du schneller Blog Artikel verfassen kannst.

Es gibt Wege und Möglichkeiten, schneller Deine Inhalte online zu bringen und dabei Deine Qualität sogar zu erhöhen.

Wenn Du damit anfängst, für Dein Unternehmen zu bloggen, ist es oft frustrierend, Stunden mit einem einzigen Blogartikel zu verbringen, gerade wenn viele andere es schaffen, in kürzerer Zeit mehr zu schreiben.

Aber kein Stress: In diesem Beitrag geben wir dir zehn effektive Tipps, wie du Dein Schreiben beschleunigen und qualitativ hochwertigere Beiträge erstellen kannst, die gut für Dein Ranking und Deine Marke sind.

1. Trenn Deine Recherche vom Schreiben

Recherche macht Spaß. Du kannst Dutzend von Top-Blogs lesen, durch Wikipedia blättern und von einer Website zur nächsten klicken. Stunden vergehen. Aber Du schreibst nichts. Die meisten Autoren machen nicht beides gleichzeitig. Scheint einleuchtend.

Nutze aber Deine Zeit mit der Recherche Deines Blogposts. Mach Dir Notizen, nutze die richtigen Tools und hol Dir die Informationen, die Du benötigst. Schließ aber dann Deinen Browser, trenn Deine Verbindung zum Internet und schreib nichts anderes.Wenn Du beim Schreiben an eine Tatsache denken musst, die Du überprüfen willst, hör nicht auf zu schreiben. Stattdessen notierst Du dir die Stelle in Deinem Blogbeitrag mit einem X oder einem Sternchen.

Wenn Du diesen ersten Entwurf abgeschlossen hast, kannst Du die Punkte überprüfen, bei denen Du dir nicht sicher warst. Das Ziel ist es nämlich, zu allererst wenigstens diesen ersten Entwurf aus Deinem Kopf und auf die Seite zu bekommen. Jetzt hast Du nämlich einen guten Rohdiamanten, den Du verfeinern kannst.

2. Nachbearbeiten

Stephen King sagt: „das Schreiben ist menschlich, der Feinschliff ist göttlich."

Nachbearbeiten bedeutet, diesen chaotischen ersten Entwurf Deines Blogposts, aufräumen und für die Welt fertigmachen. Das Bearbeiten ist jedoch auch ein späterer Teil des Schreibprozesses.

Produktive, professionelle Autoren bekommen diesen chaotischen ersten Entwurf auf die Seite. Wenn dieser Entwurf abgeschlossen ist, gehst Du zurück, list, was Du geschrieben hast und bearbeitest es nochmal.

Wenn Du nach jedem Satz aufhörst zu schreiben, um Deinen Blogbeitrag zu ändern, zu optimieren, zu polieren und zu verfeinern, wird es unnötig zusätzliche Stunden brauchen, bis Du zur Veröffentlichung kommst. Schreib stattdessen den gesamten Beitrag in einem unordentlichen Durchgang. Dann redigiere es.

3. Erstelle einen roten Faden

Bevor Du schreibst, teile Deinen Blogbeitrag in verschiedene Abschnitte auf.
Diese könnten zum Beispiel Folgendes beinhalten:

  • Einführung

  • Hauptteil

  • Fazit


Der Hauptteil kann aus zmehreren anderen Abschnitten bestehen und wenn Du einen langen Beitrag schreibst, füge zusätzliche Abschnitte für den Übergang von einem Teil zum nächsten hinzu. Schreib ein einzelnes Wort oder Thema für jeden Abschnitt auf. Das sind Deine Ankerpunkte.

Wenn Du einen Listenbeitrag erstellst, schreibe einen einzelnen Aufzählungs-punkt für jedes Element Deiner Liste auf. Erweitere diese Themen oder Aufzählungspunkte. Beachte, was Du in der Schlussfolgerung und der Einführung sagen möchtest.

Verwende jetzt diese Gliederung für Deinen Beitrag. Das wird zehn bis zwanzig Minuten dauern und es wird diesen schrecklichen Moment verhindern, in dem Du bemerkst, dass Du fünfhundert oder tausend Worte geschrieben hast, die Deine Leser nicht beschäftigen werden.

4. Schreib Deine Schlussfolgerung als Erstes

Deine Schlussfolgerung ist der Abschnitt, in dem Deine Gedanken in mehreren kurzen, aber prägnanten Sätzen zusammenbracht werden. Hier geht auch ein Call-to-Action. Wenn Du dies früher schreibst, kannst Du dich besser auf die Erzählung Deines Posts konzentrieren.

Notiere die Hauptpunkte Deines Artikels. Erkläre genau, was Du gesagt hast und warum es wahr ist. Es spielt keine Rolle, ob Du Deinen Standpunkt noch nicht ganz bewiesen hast. So kann man zum Beispiel gut Schreibblockaden umgehen.

5. Schreib Deine Einleitung als Letztes

Alle großen Schreiber sagen, wie wichtig es ist, in dieser ersten Zeile zu bluten. Deine erste Zeile zählt. Das ist es, was den Leser überzeugt, weiter zur zweiten Zeile zu gehen.

Wenn Du zwei Stunden in der ersten Zeile verbringst, bleibt Dir nicht viel Energie für alle anderen Sätze. Schreib stattdessen die Einleitung, nachdem Du Deinen Beitrag ausgearbeitet, recherchiert, geschrieben und bearbeitet hast.

Auf diese Weise weißt Du genau, worum es bei Deiner Arbeit geht und was Du zuerst sagen möchtest.

6. Nobody is perfect

Schreibst Du Literatur?

Nein. Dann ist es in Ordnung, wenn Dein Blogpost nicht perfekt ist.

Das heißt aber nicht, dass Du mit Beiträgen voller Tipp-, Grammatik- und Rechtschreibfehler durchkommst (so wie wir manchmal ;) ). Akzeptiere stattdessen, dass Du nicht in der Lage sein wirst, alles abzudecken und genau zu sagen, was Du vorhast.  Vergiss Deinen Perfektionismus und mach Dich locker.

Jetzt haben Deine Blog-Einträge Platz zum Wachsen. Die Schönheit des Schreibens für das Web bedeutet, dass es immer möglich ist, Deine Arbeit kurzfristig zu reparieren, wenn Du einen Fehler machst.

7. Übe wie ein Weltmeister

Es gibt einen Grund, warum Schwimmer wie Michael Phelps und Läufer wie Usain Bolt bis zu acht Stunden am Tag trainieren. Je mehr Du etwas übst, desto besser und schneller wirst Du es verstehen.

Wenn Du einmal im Monat einen Blogbeitrag verfasst, wird es einige Stunden dauern, um sich aufzuwärmen und etwas Wertvolles für Deine Leser zu produzieren. Hier fassen wir uns auch stark an die eigene Nase! Aber das ist ein anderes Thema 😉

Wenn Du als Blogger anfängst und feststellst, dass Dein Fortschritt langsam ist, lerne dies zu akzeptieren. Wenn Du weiterarbeitest und übst, wirst Du schneller und besser.

8. Setz ein Zeitlimit

Stelle einen Alarm für 30 Minuten ein. Arbeite an Deinem Post, ohne aufzuhören oder irgendetwas anderes zu tun, bis der Alarm ertönt. Du kannst diese halbstündigen Zeitfenster für eine Aufgabe verwenden, die sich auf Deinen Beitrag bezieht, z. B. Schreiben, Editieren oder das Layout in WordPress.

Wenn es hilft, kannst Du Dich selbst herausfordern, eine bestimmte Wortanzahl zu erreichen, bevor der Alarm ertönt. Dies wird dich zwingen, mehr mit weniger zu erreichen. Profi-Produktivitätstipp: die Pomodoro-Technik.

9. Hör auf!

Ja, das hört sich kontra-intuitiv und -produktiv an, aber eines Tages, wenn Du blockiert bist, bist Du blockiert.

Steh vom Schreibtisch auf. Geh schlafen, spazieren, etwas essen oder trinken, Hauptsache etwas anderes, als über HTML, Call-to-Actions und soziale Medien nachzudenken.

Später, wenn Dein Unterbewusstsein es am wenigsten erwartet, schleiche Dich zurück zu Deinem Schreibtisch, öffne leise Deine Textverarbeitung und schreibe, bevor Dein Hirn weiß, was vor sich geht.

10. Organisation

Die besten Blogposts verweisen auf andere Blogposts, zitieren wissenschaftliche Studien oder liefern einige Beweise, die den Standpunkt des Schreibers stützen. Diese Forschung braucht Zeit.

Bei uns im Team zum Beispiel, speichern wir Notizen, Ideen und Recherchen in Evernote als Referenz, während wir unsere Beiträge schreiben.

Du musst Evernote nicht verwenden, aber mit einem Tool oder einem System (meistens reicht eine Ecel-Tabelle) für Deine Recherchen, Ideen und Notizen kannst du später leichter finden. Dies bedeutet, dass Du weniger Zeit mit Recherchen und mehr Zeit mit Schreiben verbringen kannst. Plus: Du hast ein Archiv voller Inspiration, Wissen und Interessantes.
Und? Bereit?

Mit diesen 10 Tipps zum Schreiben kannst Du die Zeit, die Du für die Fertigstellung eines Blog-Posts benötigst, vielleicht nicht ultimativ reduzieren, aber auf jeden Fall effizienter gestalten und dadurch Qualität und Wirksamkeit Deiner Bockbeiträge steigern.

Wie Du strategisch mit Inhalten die richtige Zielgruppe erreichen kannst, können wir für Dich gerne in einem kostenlosen Erstgespräch erörtern. Schick uns einfach eine Nachricht und wir melden uns bei Dir.